Konstantin Paganetti wurde am 24.03.1996 in Neuwied am Rhein geboren. Schon im frühesten Kindesalter kam er auf Grund der beruflichen Tätigkeit seiner Eltern Sabine Paganetti und Bernd Kämpf als Kirchenmusiker mit Musik in Berührung. Seit seinem 5. Lebensjahr sang er im Kinderchor seiner Mutter und ab dem 10. Lebensjahr in der Kantorei St. Matthias Neuwied. Entscheidende musikalische Impulse erhielt er vor allem von seinem Vater im Kammerchor Neuwied (2008-2015), aber auch und im Landesjugendchor Rheinland-Pfalz (2013-2016) und im Kölner Kammerchor von Peter Neumann.

Seit 2001 - bis zu seinem Abitur - nahm er Cellounterricht (Martin Geiger). Im Jahr 2006 begann er zusätzlich mit Klavierunterricht (Thomas Sorger). Seit 2009 erhielt er, als drittes Fach, Gesangsunterricht bei seinen Eltern.

Im Alter von 18 Jahren erreichte er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Bundespreis im Fach Gesang-Solo. 2015 wurde ihm der Akademiepreis der 3. Internationalen Sächsischen Sängerakademie verliehen. Im Jahr 2017 erhielt er einen Förderpreis des Vereins „Freunde Junger Musiker Düsseldorf-Meerbusch“ und ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes Koblenz zum Besuch der Bayreuther Festspiele.

Seit Sommer 2017 ist Konstantin Paganetti Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Im Dezember des gleichen Jahres gewann er zusammen mit dem Pianisten Henrik Schöll-Naderer den Liedwettbewerb der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Musikalische Höhepunkte im Jahre 2017 waren für ihn unter anderem drei vielbeachtete Aufführungen der Winterreise von Franz Schubert zusammen mit dem Pianisten Eric Schneider. 

Im November 2018 debütierte er in einem Liederabend zusammen mit der Sopranistin Sheva Tehoval, dem Tenor Christoph Prégardien und dem Pianisten Christoph Schnackertz im Kammermusiksaal des Beethoven Hauses Bonn und gestaltete einen Liederabend mit dem Pianisten Michael Gees.

Ein wegweisendes Konzert führte ihn an Palmsonntag 2019 nach Speyer, wo er mit der dortigen Dommusik, dem Barockorchester L´arpa festante und in prominenter Solistenbesetzung die Bass-Arien der Johannespassion von Johann Sebastian Bach sang.

Eine intensive musikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit den jungen Pianisten Anastasia Grishutina und Toni Ming Geiger, mit denen er neue Konzertformate entwickelt und so klassisches Liedrepertoire einem breiten Publikum präsentieren möchte. Zusammen mit Anastasia Grishutina gewann er 2019 den Förderpreis des Paula Salomon-Lindberg-Wettbewerb „DAS LIED“. Im gleichen Jahr debütierte er mit einem inszenierten Liederabend mit Toni Ming Geiger und Elena Harsányi beim Festival für Alte Musik Knechtsteden. 

In seiner Freizeit spielt er gerne Barockcello, Kontrabass, Gambe, Cembalo und Hammerflügel, da er eine besonders große Leidenschaft für historische und moderne Tasteninstrumente und den musikalischen Geist der historischen Aufführungspraxis hegt.

Vor und während seines Gesangstudiums hatte er die Möglichkeit, Meisterkurse bei Stephan Schreckenberger, Roland Schubert, Alexander Schmalcz, Daniel Heide, Thomas Johannes Mayer, Roman Trekel, Brigitte Fassbaender, Klaus Mertens und Emma Kirkby zu belegen. 

Seit dem Wintersemester 2015/16 studiert er an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Gesang bei Christoph Prégardien.